Neueste Nachrichten
Rückrunf Stihl MS 462
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Mängel am Hebel - Einfluss auf Auslöseempfindlichkeit der Kettenbremse
Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) macht auf eine Rückrufaktion von Stihl bezüglich der MS 462 aufmerksam!
Besitzer dieser Geräte müssen deren Gebrauch sofort einstellen! Es betrifft folgende beiden Maschinennummernkreise:
Maschinennummernkreis 1: 190996183 - 191007172
Maschinennummernkreis 2: 191027366 – 191027557
Weitere Infos erhält man unter https://www.stihl.de/de/aktuelles/kundenhinweise/rueckruf-ms462
Waldbauernschule
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BAYERISCHE WALDBAUERNSCHULE
AKTUELLE MITTEILUNG DER WALDBAUERNSCHULE:
Wir freuen uns Ihnen und Ihren Mitgliedern zwei zusätzliche Termine für den Waldbesitzer‑Aufbaulehrgang (entspricht dem Motorsägenkurs Modul B nach Vorgaben der DGUV I 214-059, Dauer 3 Tage) anbieten zu können:
- 07.07. – 09.07.2026
- 13.07. – 15.07.2026
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein schriftlicher Nachweis für den Waldbesitzergrundlehrgang (Motorsägenkurs Modul A nach Vorgaben der DGUV I 214-059, also z.B. ein 2-tägiger Motorsägenkurs der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten).
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Mitglieder darauf kurzfristig hinweisen.
Bei Interesse oder für Rückfragen antworten Sie bitte auf diese E‑Mail oder wenden Sie sich an:
Irene Kuhn, Tel. 09441 6833-0, E-Mail: irene.kuhn@wbs.bayern.de
Anmeldungen:
WBS-Shop https://www.waldbauernschule.bayern.de/089154/index.php
oder Telefon 09441 6833-0
Mit freundlichen Grüßen
Irene Kuhn
Bayerische Waldbauernschule
Goldbergstraße 10
93309 Kelheim
Telefon: 09441 6833-0
Fax: 09441 6833-133
E-Mail: irene.kuhn@wbs.bayern.de
Internet: www.waldbauernschule.bayern.de
Datenschutzhinweis
Verantwortlicher für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist die Bayerische Waldbauernschule (WBS) gemeinsam mit dem Verein Bay. Waldbauernschule e.V. (Schulverein). Die Daten werden zur Durchführung des o.g. Kurses auf Grundlage des Art. 6 Abs 1 b DSGVO rechtmäßig erhoben. Ihre Daten werden im Zuge der gemeinsamen Trägerschaft zwischen der WBS und dem Schulverein an die Buchhaltung des Schulvereins übermittelt. Alle weiteren Informationen zum Datenschutz finden Sie auf unserer Website www.waldbauernschule.de unter dem Punkt Datenschutz.
ALLGEMEIN:
Die Bayerische Waldbauernschule in Kelheim bietet als Bildungseinrichtung für den privaten und körperschaftlichen Waldbesitzer in Bayern laufend forstfachliche und forsttechnische Lehrgangsangebote an.
Das Schulungsangebot umfasst Fortbildungen zu den Themen Waldbau, Waldverjüngung, Holzernte, Holzsortierung, Pflege und Durchforstung, Pflanzung und Kulturpflege, sowie Wertastung.
Des Weiteren gibt es forsttechnische Fortbildungen wie unterschiedlichste Motorsägen-Lehrgänge, Arbeiten mit Seilwinde und Rückewagen, sowie Freischneider-Lehrgänge und Fortbildungen in der Jungbestandspflege.
Die Bayerische Waldbauernschule verfügt über großzügige Gebäude mit Lehrsälen, Schulungs- und Arbeitsräumen, Internat und eigener Gastronomie. Die Werkräume bieten Schulungs- und Übungsplätze mit modernstem Maschinen-, Geräte- und Werkzeugbestand. Ein Übungsplatz beim Gebäude und gut 600 Hektar Schulwald in unmittelbarer Nähe ermöglichen praktischen Anschauung sunterricht und eröffnen vielerlei Übungsmöglichkeiten.

Abb. 1: Kursprogramm 2020 (@Bayerische Waldbauernschule)
Das aktuelle Schulungsprogramm mit Preisen und Lehrgangszeit erhalten Sie auf der Homepage der Bayerischen Waldbauernschule unter:
http://www.waldbauernschule.bayern.de/index.php
Die WBV Weilheim hat im Büro auch gedruckte Kursprogramme ausliegen. Bei Interesse bitte in der Geschäftsstelle anfragen.
Borkenkäfer aktuell
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Fichten-Borkenkäfer im Sommer
Die Aktivität der Käfer war in diesem Frühjahr zum Glück sehr verhalten.
Jetzt, da die Temperaturen stark angestiegen sind, die Tage lang und die Witterung trocken, ist der Käfer meist im Inneren des Bestandes aktiv. Vor allem an alten Befallsflächen kann man im gesamten WBV-Gebiet frischen Käferbefall finden.
Deshalb sollten Sie unbedingt regelmäßig Ihren Wald nach frischem Befall absuchen!
Folgende Hinweise sind ein sicheres Zeichen für den Buchdruckerbefall:
- Braune Bohrmehlhaufen am Stammfuß (nur im Sommer bei trockener Witterung gut zu sehen).
- Braunes Bohrmehl hinter den Rindenschuppen (nur im Sommer bei trockener Witterung gut zu sehen).
- Braunes Bohrmehl auf den Blättern der umgebenen Vegetation (nur im Sommer bei trockener Witterung gut zu sehen).
- Harzfluss am Stamm.
- Braunfärbung der Fichten Krone.
- Abfall grüner Nadeln.
- Abfall der Rindenschuppen.
- Aktivität der Spechte an der Fichte.
Fotos zu den Merkmalen sowie weitere Informationen und Handlungsempfehlungen finden Sie in unseren Newslettern 4. Newsletter 2024 & 2. Newsletter 2019 oder in dem Artikel "Borkenkäfer allgemein"!
Auf dieser Karte der LWF Bayern können Sie die Fangzahlen jeder Borkenkäferfalle in Bayern (von April - Oktober) ablesen. Zudem erhalten Sie eine Übersicht zu der Gefährdungslage und aktuelle Handlungsempfehlungen.
Sollten Sie sich bei der Suche nach frischem Borkenkäfer Befall unsicher sein, die WBV Weilheim veranstaltet zusammen mit dem AELF Weilheim von Zeit zu Zeit
Schulungen
Sobald wieder Termine feststehen, erfahren Sie es unter der Rubrik "Infoveranstaltungen"!
Nachbericht zur 10. Abendexkursion
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Bericht über die 10. Abendexkursion
In diesem Jahr fand unsere gemeinsam von der WBV Weilheim e. V. und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim organisierte Abendexkursion in der Raistinger Lichtenau statt. Bei dem gut zwei Stunden dauernden Waldspaziergang ging es vor allem um die dort vorkommenden wechselfeuchten bis nassen Waldstandorte und wie diese bewirtschaftet werden können.
Zum einen ging es um die vorherrschenden Fichten dominierten Bestände, die auf Grund von Sturm- und Käferschäden der letzten Jahre, sowie die zu erwartende Klimaveränderung, in stabilere Mischbestände umgewandelt werden sollten. Die für diese Standorte besonders geeigneten Baumarten sind die Weißtanne und die Stieleiche. Die Weißtanne ist sehr schattentolerant und sollte bereits in mittelalte Fichtenbestände untergebaut werden. Die Stieleiche hingegen ist eine Lichtbaumart und ist somit für Wiederaufforstungen auf größeren Freiflächen geeignet. Beide Baumarten sind in den Waldbildern der Raistinger Lichtenau noch relativ selten. Der zuständige staatliche Revierleiter Luitpold Schneider informierte über die Möglichkeit, sich die Wiederaufforstungen durch den Staat bezuschussen zu lassen. Bei Interesse soll man sich an ihn wenden. Bei einer Beratung vor Ort werden die geeigneten Baumarten besprochen, sowie ein Pflazplan erstellt.
Bei dem zweiten Punkt ging es um die Walderschließung. Auch hier sind die vernässten Standorte eine Herausforderung für die Waldbesitzer. Um eine ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung zu ermöglichen, braucht es eine fachgerechte Rückegasse oder bei den vorherrschenden nassen Böden, auch befestigte Rückewege. Für diese gibt es allerding ein paar wichtige Auflagen. Eine Befestigung ist im allgemeinen genehmigungsfrei aber evtl. anzeigepflichtig. Zuständig hierfür ist das Landratsamt. Sie muss der ordnungsgemäßen Waldwirtschaft dienen und es darf nur zertifiziertes Material verwendet werden. Für weitere Fragen stehen die zuständigen Revierleiter zur Verfügung.
Wir bedanken uns bei den Vertretern des Amtes für die gute Zusammenarbeit und insbesondere beim Revierleiter Luitpold Schneider für die Vorbereitung und die fachliche Begleitung, sowie bei allen Teilnehmern für Ihr großes Interesse. Die WBV Weilheim freut sich schon auf ein Wiedersehen bei der nächstjährigen Abendexkursion.
Nachbericht zur 7. Abendexkursion
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Abendexkursion 2016
Bereits zum siebten Mal veranstalteten die WBV Weilheim e. V. und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weilheim eine gemeinsame Abendexkursion. In diesem Jahr traf man sich zwischen Antdorf und Iffeldorf, wo die beiden WBV Förster und der zuständige Revierleiter Marco Walbrecker den anwesenden Waldbesitzern die örtlichen Besonderheiten näher brachten.
Die sehr wüchsigen Fichten Wälder sind vor gut 100 Jahren durch die Aufforstung von Weideflächen entstanden. Die Bestände wurden über die Jahre immer sehr vorsichtig behandelt, so dass sich sehr hohe Holzvorräte aufbauen konnten. In den letzten Jahren häuften sich leider die Schadereignisse wie Sturmschäden, Schneebruch und Borkenkäfer Befall. Dort wo die Bestände bereits ein wenig vorbereitet wurden, stehen sehr schöne, standortgerechte Verjüngungsgruppen. In den Bereichen, in denen sich noch keine Naturverjüngung etablieren konnte, müssen die jungen Pflanzen eingebracht und mehrere Jahre mühsam gegen die flächig wachsende und sehr üppige Brombeere gefördert werden. Auch aktuell konnte den Teilnehmern frisch vom Borkenkäfer befallene Fichten gezeigt werden. Die Besonderheit liegt daran, dass die Kronen noch grün sind, die Käfer sich aber unter der Rinde bereits flächig ausgebreitet haben.
Gemeinsam wurden waldbauliche Konzepte diskutiert und erarbeitet, wie die Besdtände weiter behandelt werden könnten. Nachdem der Regen immer stärker wurde, musste die Veranstaltung leider vorzeitig nach drinnen verlagert werden. Wie gewohnt konnte der Abend bei Brotzeit und Getränken in einem nahe gelegenen Gasthof ausklingen. Wir bedanken uns bei den Kollegen des AELF Weilheim für die gute Zusammenarbeit und bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und freuen uns schon darauf sie auch im nächsten Jahr an einem anderen Waldort begrüßen zu können.