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Vorstellung der Management-Pläne in den FFH Gebieten
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Natura 2000 – Runder Tisch zur Vorstellung der Managementpläne in FFH Gebieten
Für jedes Natura 2000-Gebiet in Bayern wird seit 2006 ein „Runder Tisch“ eingerichtet, an dem die Grundbesitzer, Gemeinden, örtlichen Verbände und die für das Gebietsmanagement zuständigen Fachbehörden gemeinsam alle Fragen zum Gebiet sowie konkretisierte, auf das Gebiet bezogene Erhaltungsziele und Maßnahmen besprechen.
Der Bayerische Waldbesitzer-Verband hat uns informiert, dass am 22.7.2026 (WM-SOG) bzw. am 27.7.2026 (LL) der Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Lech zwischen Hirschau und Landsberg mit Auen und Leiten“ und für das Europäische Vogelschutzgebiet "Mittleres Lechtal" im Rahmen eines Runden Tisches vorgestellt und diskutiert wird.
Am 29.07.2026 der Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Moränenlandschaft zwischen Staffelsee und Bayersoien“ bzw. für die damit deckungsgleiche Teilfläche 1 des Europäischen Vogelschutzgebiets "Murnauer Moos und Pfrühlmoos" im Rahmen eines Runden Tisches vorgestellt und diskutiert.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Einladungs-Schreiben der Regierung von Oberbayern.
1. Für das Natura 2000-Gebiet „Lech zwischen Hirschau und Landsberg mit Auen und Leiten“ und für das Europäische Vogelschutzgebiet "Mittleres Lechtal"
2. Für das Natura 2000-Gebiet „Moränenlandschaft zwischen Staffelsee und Bayersoien“ bzw. für die damit deckungsgleiche Teilfläche 1 des Europäischen Vogelschutzgebiets "Murnauer Moos und Pfrühlmoos"
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei Natura 2000 und den Erfahrungen mit den bisherigen Managementplänen ist es sehr wichtig, dass die betroffenen Grundbesitzer am „Runden Tisch“ vertreten sind und sich dort einbringen.
Aktuelle Waldverkäufe
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Sehr geehrte Waldkauf-Interessenten
Hier finden Sie alle Waldgrundstücke, die es aktuell durch Vermittlung der WBV Weilheim zu kaufen gibt.
Gemarkung Weilheim:
NEU: Hahnenbühl - Seeleite Fl.-Nr.4398
3 größere zusammenhängende Waldteile am Rottgraben / Zellsee Fl.-Nr. 4390 - 4391 - 4392
Wald mit Streuwiese und Bienenhaus Hardt Fl.-Nr. 2552 & 2577
Wald am Hahnenbühl Fl.-Nr. 4478 & 4478/1
Gemarkung Huglfing:
Kleiner Fichten-Birken-Mischwald bei "Schweyer" Fl.-Nr. 2276 VERKAUFT
Bunter Mischwald an der Eyach Fl.-Nr. 3265
Gemarkung Seeshaupt:
Schöner größerer Fichten-Tannen-Buchen-Wald bei Ellmann Fl.-Nr. 900 & 901
Bergwald im Graswangtal:
Fl.-Nr. 741, 742 & 764 Gem. Ettal
Gemarkung Obersöchering:
Wald bei Egenried-Pollinger Weiher Fl.-Nr. 1655
Wald Gemarkung Fischen (Aidenried):
Wald in Rott:
Sollten Sie Interesse haben, sehen Sie sich das entsprechende Angebot an und geben mir Rückmeldung. Ebenso können Sie gerne Fragen zu den einzelnen Flächen stellen, per E-Mail m.euer@wbv-weilheim.de oder Telefon 0171-4543663.
Die Flächen sollen nach Höchstgebot verkauft werden. Jeder Interessent, der mir ein Gebot übermittelt, wird laufend über den aktuellen Satnd informiert und kann das Gebot jederzeit anpassen.
Die Angaben wie Größe, Fahrtrechte oder Dienstbarkeiten sind von den Verkäufern gemacht worden und nach bestem Wissen und Gewissen veröffentlicht. Sollten sich beim Notar durch Berücksichtigung der Grundbucheinträge andere Großen oder festgeschriebene Belastungen ergeben, so gelten die amtlichen Werte und je nach Ausmaß der Beeinträchtigung kann es zu Nachverhandlungen oder Rücktritten führen.
Haben Sie allgemein Interesse an einem Waldverkauf, dürfen Sie sich auch gerne mit Ihrer E-Mail-Adresse bei uns melden. Wir haben einen Waldverkauf-Newsletter, in dem Sie per Mail informiert werden, sobald uns ein neuer Waldverkauf bekann ist.
Marc Euer
Bericht übder die 6. Abendexkursion
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6. Abendexkursion am 28.07.2015
In diesem Jahr stand die gemeinsam von der WBV Weilheim e. V. und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weilheim organisierte Abendexkursion ganz im Zeichen des Orkan Niklas. Bei dem rund zwei Stunden dauernden Waldspaziergang haben wir in der Region Eberfing unterschiedlich stark geschädigte Bestände angeschaut und über die Gründe sowie die zukünftige Wiederaufforstung diskutiert.
Auffällig an allen Beständen war, dass neben der Orkanstärke und der Schneise die der Wind nehmen konnte, der Zeitpunkt der zurückliegenden Durchforstung eine entscheidende Rolle gespielt hat. Je länger die Durchforstung zurück lag, desto geringer waren die Sturmschäden. Die verbliebenen Bäume hatten hier die Möglichkeit auf den destabilisierenden Eingriff zu reagieren und sich zu stabilisieren. In den Beständen in denen erst ein Jahr vor dem Orkan Durchforstet wurde, waren die Schäden am höchsten.
Bei der Diskussion um mögliche Wiederaufforstungen wurde den Waldbesitzern an Hand von Boden- und Humusprofilen die Wichtigkeit schnell zersetzbarer Streu erläutert. Nadelstreu zersetzen sich nur sehr langsam, somit können sich hohe Humuspakete am Waldboden aufbauen. Dadurch werden die benötigten Nährstoffe nur langsam wieder zu Verfügung gestellt und die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens ist geringer. Dies verlangsamt den Zuwachs und schwächt die Bäume gegen Angriffe durch Schadorganismen wie den Borkenkäfer. Um dies auch im Hinblick einer zu erwartenden Klima Veränderung zu verbessern, sollten geeignete Laubbäume in die nächste Bestandesgeneration eingebracht werden. Die Wiederaufforstungen werden durch den Staat bezuschusst. Bei Interesse kann man sich an den zuständigen staatlichen Revierleiter wenden.
Nach diesem gut zweistündigen Waldspaziergang gab es wie gewohnt die Möglichkeit den Abend bei einer gemeinsamen Einkehr gemütlich ausklingen zu lassen.
Wir bedanken uns bei den Vertretern des Amtes für die gute Zusammenarbeit sowie bei den veielen Teilnehmern für Ihr Interesse und hoffen dass wir uns bei der nächstjährigen Abendexkursion wieder sehen.
Bericht 5. Abendexkursion
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Nachbericht zur Abendexkursion 2014
Im Sommer 2014 veranstalteten die WBV Weilheim e. V. und das AELF Weilheim ihren 5. gemeinsamen abendlichen Waldbegang. Rund 40 interessierte Waldbesitzer und Waldbesitzerinnen folgten dem Aufruf die Wälder und deren Bewirtschaftung rund um das Gut Kerschlach in der Gemeinde Pähl kennen zu lernen.
Bericht Abendexkursion 2018
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Nachbericht zur WBV Abendexkursion 2018 in Habach
Unser jährlicher Abendspaziergang fand am 10. Juli 2018 in Habach am Kiniberg statt.
Bei dem etwa zwei stündigen Waldbegang, den wir zusammen mit dem zuständigen staatlichen Revierleiter Marco Walbrecker organisiert haben, konnten wir den 25 anwesenden Waldbesitzern ein paar interessante und für die Region typische Waldbilder vorstellen.
Zuerst haben wir die zum Teil sehr steilen Hänge des Kiniberg angesehen und mit einem betroffenen Waldbesitzer über seine persönlichen Erfahrungen und mögliche Bearbeitungsmethoden diskutiert. Diese sehr schönen Fichten-Buchen-Tannen Wälder mit Edellaubholz gehören zu den wüchsigsten Standorten in unserem WBV Gebiet.
An dem zweiten Punkt konnten wir den Teilnehmern unterschiedliche Jugendpflegeverfahren vorstellen. Auf einer vor ein paar Jahren geräumten Verjüngungsfläche lagen bereits bearbeitete und unbearbeitete Bereiche direkt nebeneinander. Somit konnte der Erfolg einer fachgerechten Pflege anschaulich dargestellt werden.
Danach haben wir gemeinsam mit den teilnehmenden Waldbesitzern einen mittelalten Fichten Bestand besichtigt, der bislang nur leicht gepflegt wurde. Eine Feinerschließung ist bislang noch nicht vorhanden. Die einzelnen Mischbaumarten wurden kontinuierlich gefördert. Diese Maßnahme sollte auch in Zukunft weitergeführt werden, über die Vorteile und die Nachteile einer späten Gassen Anlage wurde ausführlich diskutiert.
Zum Abschluss konnte noch ein interessanter Altbestand angeschaut werden, in dem die jagdlichen Voraussetzungen seit ein paar Jahren so günstig sind, dass sich auch die Tannen ohne Schutz natürlich verjüngen können. Der zuständige Jäger berichtete über seine Jagdstrategie und beantwortete die anfallenden Fragen der Waldbesitzer.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, sowie bei den anliegenden Waldbesitzern für ihr Kommen und ihre konstruktiven Diskussionsbeiträge und freuen uns schon auf die Abendexkursion 2019.