Neueste Nachrichten
Interforst 2026
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Verbilligte Eintrittskarten für die internationale Forstmesse in München
Alle vier Jahre findet die internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik in München statt. In diesem Jahr vom 15. bis 18. Oktober 2026.
Als Mitglied der WBV Weilheim e. V. können Sie auch in diesem Jahr wieder Gutschein-Codes für verbilligte Eintrittskarten zum Preis von 23,00 € pro Karte (inkl. MwSt.) erhalten (regulärer Preis online: 33,00 €; vor Ort: 49,00 €).
Für den Messebesuch müssen die Gutscheincodes eingelöst und in ein Ticket „umgewandelt“ werden. Dies ist vorab nur online im „INTERFORST-Ticketshop“ der Messe München möglich. Bitte die Hinweise während der Registrierung beachten. Die Tickets werden in diesem Schritt personalisiert! Das eigentliche Ticket für den Zutritt zur Messe erhält man dann digital zur direkten Nutzung mit dem Smartphone oder zum Ausdrucken.
Es werden Ihnen nur die Tickets in Rechnung gestellt, die tatsächlich für den Messebesuch genutzt und beim Betreten des Messegeländes erfasst wurden.
Gutschein-Vorbestellungen sind ab sofort per Mail info@wbv-weilheim.de oder telefonisch in unserem Büro möglich.
Achtung, die Tickets berechtigen nicht zur kostenfreien Nutzung des MVV!
Schulungen für Waldbesitzende
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Liebe Mitglieder der WBV Weilheim e. V.,
Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer
Auf dieser Seiten möchten wir Sie auf aktuelle Fortbildungsveranstaltungen rund um das Thema Wald aufmerksam machen.
Seilwinden-Schulung des AELF Weilheim zusammen mit der WBV Weilheim
Am Freitag, den 18.09.26 findet in Böbing ab 9:00 Uhr eine ganztägige Schulung mit dem Forstwirtschaftmeister Thomas Hobmeier zum Thema "richtiger Umgang mit der Seilwinde" statt.
Der Seilwindenkurs ist kostenlos und ab jetzt online und die Anmeldung ist möglich unter:
https://www.weiterbildung.bayern.de/index.cfm?seite=veranstaltungsliste
dort kann man filtern: Bereich "Wald- & Forstwirtschaft" und Stichwort „Seilwinde“.
Treffpunkt ist am 18.09.26 um 9.00 Uhr am Granerhof (südwestlich von Peißenberg).
Waldbesitzende als Jagdgenossen – Das sollten Waldbesitzende über Wald & Wild wissen!
Das AELF Weilheim hat uns auf ein Online-Seminar aufmerksam gemacht, in dem Sie Informationen rund um das Thema Wald & Wild bekommen. Die Informations-Veranstaltung findet an zwei Abenden im Oktober statt statt. Nähere Informationen und die Anmeldemöglichkeit erhalten Sie in dieser Einladung.
Jahreshauptversammlung 2026
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Zusammenfassung Jahreshauptversammlung 2026
Die diesjährige, ordnungsgemäße Jahreshauptversammlung der WBV Weilheim e. V. fand am 16.04.2026 statt. Für Informationen und Austausch versammelten sich dazu rund 60 Mitglieder und Ehrengäste um 20 Uhr im Gasthof Stroblwirt in Oberhausen.
Eröffnung
Der 1. Vorsitzende der WBV Georg Adlwart eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Anschließend übergab er das Wort an die Ehrengäste und Redner der Sitzung.
Grußworte der Ehrengäste
Harald Kühn richtete sich als Mitglied des Landtags mit Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit der WBV im vergangenen Jahr und einem Gruß aus dem Landtag an die Versammlung. Er stellte die Leistungen der WBV für die Waldbesitzer/innen heraus, die nach wie vor mit Herausforderungen wie dem klimagerechten Waldumbau oder dem generellen Umgang mit zersplitterten (Klein- und Kleinst-)Waldflächen umgehen müssen. Die Verbandsarbeit, sowie die Inanspruchnahme von Fördermöglichkeiten kann dabei eine gute Unterstützung darstellen. Kühn ging außerdem kurz darauf ein, dass der Kampf gegen die geplante EuDR, sowie gegen die Wiederherstellungsverordnung weitergeht.
Anschließend folgte eine kleine Ansprache durch BBV-Obmann Wolfgang Scholz. Dieser bedankte sich für die Einladung und stellte sein jährliches Erscheinen und den obligatorischen Redebeitrag als angenehme Verpflichtung dar. Scholz ging v.a. auf die Jagd und deren Auswirkungen ein. Das Zusammenspiel Wald und Jagd funktioniert in Weilheim verhältnismäßig gut. Er führte aus, dass ein neues Jagdgesetz mit dem Zusatz „Wald mit Wild“ nur dann funktionieren kann, wenn unter den derzeitigen Verhältnissen zunächst das Gebot „Wald vor Wild“ angewandt wurde. Nur so könnten die Voraussetzungen geschaffen werden, die ein ausgeglichenes Zusammenspiel zwischen Wald- und Wildentwicklung ermöglichen. Er ging außerdem kurz darauf ein, dass in diesem Zusammenhang ein behördliches Handeln durchaus sinnvoll sein kann. Dabei betonte er aber auch, dass ein behördliches Eingreifen gegenüber der Jägerschaft im Hinblick auf die Verbissgutachten rechtzeitig erfolgen muss. Wenn ein Eingreifen von behördlicher Seite erst erfolgen muss, wenn der Bezirk bereits in zwei Jahren hintereinander als gefährdet (rot) markiert wurde, schwächt dies die Handlungsmöglichkeiten und ein schnelles Vorankommen hinsichtlich der Förderung der Naturverjüngung und des Waldumbaus.
Seinen Dank richtete er an die Vorstandschaft und die Geschäftsführung der WBV, die eine gute und funktionierende Zusammenarbeit im Landkreis ermöglichen.
Neuigkeiten aus dem AELF Weilheim
Kilian Stimm und Marco Walbrecker berichteten zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Personal, Politik, Borkenkäfer und Förderung. aus dem AELF Weilheim.
Personal: Im Rahmen der Waldumbauoffensive 2030 wird ein/e neue/r Mitarbeiter/in zur Beratungsleistung und Abwicklung von Fördervorhaben eingestellt.
Politik: Das Staatsministerium arbeitet mit Hochdruck an Änderungen zur Umsetzung der EuDR. Das Jagdgesetz umfasst drei Änderungen.
- Wolf
- Goldschakal
- Rehwildbejagung ab 16. April eines Jahres möglich.
Borkenkäfer: Die Entwicklung zeigt einen deutlichen Trend mit der Verlagerung der Problematik von Nord nach Süd. Einerseits haben die Nadelholzmengen im nördlichen Bayern bereits stark abgenommen, andererseits spielen auch die sich ändernden Klimabedingungen eine Rolle, die eine Ausbreitung des Käfers im Süden fördern. Der Appell an alle Waldbesitzer/innen und die WBV bleibt hinsichtlich der Käferentwicklung wachsam zu bleiben und regelmäßig auf Befall zu kontrollieren. Stand Mitte April wurden in den Käferfallen jedoch noch keine Käfer entdeckt.
Förderung: Die Beantragung und Abwicklung von Fördermitteln für Waldbesitzer/innen erfolgt über das Portal iBalis. Für die Anmeldung ist eine Zugangsnummer (= gültige Betriebsnummer) und ein dazugehöriges Passwort (= PIN) notwendig.
Es können z.B. die folgenden Gelder in Anspruch genommen werden:
- Pflanzung: 3,80€ / Pflanze
- Naturverjüngung: 1.300€ / Ha
- Pflege:
<5m: 650€ / Ha
>5m bis 15m Höhe: 1.000€ / Ha
- Käferholz (Zwischenlagerung, Hacken, Verbringen…): 10€ / Fm (nur noch für Stammholz)
- Nachbesserung: 2,50€ / Pflanze
- Bodenschonende Bringung (Pferd, Seilwinde): 8€ / Fm
Vortrag von Albert Guggemoos – Sägewerk Egger
Albert Gug
gemoos berichtet als Leiter des Holzeinkaufs für Egger Tirol und Süddeutschland in einem ausführlichen Vortrag über das Sägewerk Egger unter dem
Titel „Der Holzmarkt aus Sicht eines Holzwerkstoffherstellers“.
Das Sägewerk Egger wurde von Fritz Egger sen. 1961 gegründet. Mittlerweile umfasst es 22 Produktionsstandorte mit Stammsitz in St. Johann in Österreich. Trotz derca. 12.000 Mitarbeiter/innen weltweit bezeichnet sich das Unternehmen als Familienbetrieb. Das Unternehmen agiert international mit einem Jahresumsatz von 4 Mrd. Euro. Dabei umfassen 84% der Produktpalette Möbel und Innenausbau. Nachhaltigkeit ist eine der Grundstatuten von Egger und ein Grund für den hohen Anteil (91%) an recyclingfähigen Produkten.
Guggemoos berichtet, dass der Gesamteinschlag allgemein rückläufig ist. In Deutschland kommen dazu rückläufige Zahlen von Baugenehmigungen und ein steigenderEnergiebedarf hinzu. Er berichtet außerdem von schwierigen Exportmärkten aufgrund politischer Lagen. Dabei führt er das Beispiel Dubai auf, das 2025 das gleiche Bauvolumen wie Deutschland hatte – wohlgemerkt bei einer Landesgröße, die sich mit dem Saarland vergleichen lässt. Mit sinkender Nachfrage und rückläufigen Preisen wurde der Einschnitt um 10% reduziert. Durch die Veränderung der politischen Situation, sowie der Märkte erfolgt derzeit eine Verschiebung der Handelsströme (z.B. Lieferungen von Kanada verstärkt nach Europa anstatt in die USA). Positiv zu verzeichnen ist, dass die Zufuhr von Laubholz zunimmt.
Jahresbericht der WBV Weilheim
Der 1. Vorsitzende Georg Adlwart stellt der Jahresbericht der WBV Weilheim vor. Das letzte Jahr war nach wie vor von Aufräumarbeiten aufgrund der Hagelschäden und das damit entstandene Käferholz in den Bereichen Sindelsdorf, Dürnhausen und Habach geprägt. In den Schadgebieten wurden entsprechend aufgeforstet.
Die WBV informierte ihre Mitglieder und interessierte Bürger/innen mittels der Versammlungen (JHV, Obmänner, AELF) und Informationsveranstaltungen. Außerdem fand eine WBV-Fahrt in die Steiermark statt. Für die diesjährige WBV-Fahrt an die Mosel, ist die Anmeldung geöffnet.
Des Weiteren wurde aufgrund des gewachsenen Arbeitspensums die neue WBV-Försterin Agnes Wasmer mit Arbeitsbeginn zum 01.03.2026 eingestellt.
Geschäfts- und Kassenbericht 2025
Klaus Deibel berichtet in seinem Geschäfts- und Kassenbericht über das erfolgreiche Geschäftsjahr 2025 mit einem Holzgeldumsatz von 7.129.387,00 Euro.
Insgesamt wurden im 84.658 Festmeter Holz vermarktet was im Vergleich zum Jahr 2024 einer Steigerung um 34.652 Festmeter entspricht.
Kassenprüfbericht und Entlastung der Vorstandschaft
Die Kassenprüfer Uli Rast und Christian Poelt haben die Prüfung der Kasse am 03.03.2026 durchgeführt. Uli Rast berichtet, dass alle Belege vorhanden und alle Geldflüsse nachvollziehbar waren. Die Vorstandschaft und Kassenführung werden auf Nachfrage durch Handzeichen einstimmig entlastet.
Haushaltsvoranschlag 2026
Klaus Deibel führt die Details eines ausgeglichenen Haushaltsvoranschlags für das Geschäftsjahr 2026 aus. Dieser wird ebenfalls mittels Handzeichen, einstimmig angenommen.
Aktueller Holzmarktbericht
Stellvertretend für Georg Goldhofer stellt Klaus Deibel den Holzmarktbericht vor.
Nach bis zum Jahreswechsel eher verhaltenem Holzeinschlag, aber großer Holznachfrage, stiegen die Holzpreise. Der seit Jahresbeginn sehr hohe Einschlag ist jetzt auslaufend. Aufgrund voller Sägewerke besteht derzeit eine starke Begrenzung der Anfuhr. Seit Beginn des Kriegs im Iran und der Blockade der Straße von Hormus verschlechtert sich die Situation der Holzabfuhr. Eine Preisreduktion erfolgte ab Anfang April.
Dank und Abschluss
Georg Adlwart richtet sich zum Abschluss mit Dank an die Unternehmer, das AELF, die Vorstände, die Kassenprüfer und die Geschäftsführung für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen. Nach knapp drei Stunden beendet der 1. Vorsitzende die Versammlung.
Brennholz zu verkaufen
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Brennholz ab Waldstraße & ofenfertiges Brennholz zu verkaufen
Frisches Brennholz ab Waldstraße
Aktuell haben wir folgende Brennholz-Polter (IL / IS), die über die WBV Weilheim verkauft werden:
Buchen-Brennholz in Eberfing Posten 140; 4m IL; 18 Rm zu 50 €/Rm;
Laub-Brennholz (Bu, Es, Er, Ah, Pa) in Wessobrunn Posten 6062; 4m IL; 48 rm zu 56 €/rm (+ 5,5% MwSt.);
Buchen-Eschen Brennholz in Forst Posten-Nr. 1; 4m IL; 11,5 Rm zu 52 €/Rm (+ 5,5% MwSt.);
Buchen-Brennholz in Huglfing Posten-Nr. 2561; 4m IL; 8 Fm zu 80 €/Fm (+5,5 MwSt.);
Fichten Brennholz in Grasleiten Posten 2; 3m 19 Rm zu 25 €/Rm (+ 5,5% MwSt.);
Fichten-Brennholz in Magnetsried Posten 114; 3m 18 Rm zu 25 €/Rm;
Fichten Brennholz in Seeshaupt: Posten 6075; 3m; 19 Rm zu 25 €/Rm (+5,5 MwSt.);
4 Eichen Abschnitte im WM-Moos: 3,10m lang; 1,06 Fm (= 2,3 Rm); für 73 €/fm (+5,5 MwSt.);
Ältere Posten zu reduzierten Preisen:
Esche/Pappel Brennholz in Pähl-Rößlsberg Posten 4; 23 Rm zu 42 €/Rm (+ 7% MwSt.);
Sollten Sie Interesse an einem Brennholz-Polter haben, melden Sie sich bitte bei uns, dann bekommen Sie den genauen Lagerplatz mitgeteilt und können sich das Holz vor Ort ansehen.
Ofenfrisches Brennholz
Wird nicht direkt von der WBV Weilheim verkauft oder vermittelt. Preise, Sortimente und aktuelle Angebote erhalten Sie über die Holzmarkt-Seite Brennholz:
https://www.wbv-weilheim.de/index.php/holzmarkt/brennholz
Neue Bundeswaldprämie
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NEU! Prämie: "Klimaangepasstes Waldmanagement"
Nach der Bundeswaldprämie aus 2020/2021 hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ein neues Förderinstrument zur „Honorierung der Ökosystemleistung des Waldes und von klimaangepasstem Waldmanagement“ geschaffen. Gegenstand der Förderung ist die nachgewiesene Einhaltung von übergesetzlichen und über den Standards der Zertifizierungssysteme PEFC und FSC hinausgehende Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement, mit dem Ziel, Wälder mit ihrem wertvollen Kohlenstoffspeicher zu erhalten, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften und gegen die Folgen des Klimawandels stärker anzupassen.
Seit dem 12. November 2022 kann die Online-Antragstellung bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) auf www.klimaanpassung-wald.de erfolgen.
Bitte beachten Sie auch die Pressemitteilung des BMEL im Anhang.
Bitte richten Sie Ihre Fragen zum neuen Förderprogramm sowie zum Antragsverfahren direkt an die FNR.
Die FNR ist in diesen Angelegenheiten bereits jetzt unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:
Telefon +49 3843 6930-600
E-Mail: klimaanpassung-wald@fnr.de
Alle uns bekannten Informationen zur neuen BWP 2 mit den 12 Kriterien erhalten Sie in diesem Informationschreiben.